EEG-Osterpaket: Wo Verbraucher jetzt Sparen können

Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern von Wohnhäusern und Unternehmen installiert werden, kommen für eine höhere Förderung in Frage. Es ist geplant, bis zu 13,8 Cent pro Kilowattstunde zu verlangen, verglichen mit dem derzeitigen Satz von 6,83 Cent. Eine zusätzliche Prämie wird nicht an diejenigen gezahlt, die ihren Strom anteilig selbst verbrauchen, solange sie den Mindestverbrauch nicht überschreiten. Für die Verbraucher könnte auch die Subvention für wasserstoffbasierte Stromspeichersysteme interessant sein, die derzeit geprüft wird. Bei Solaranlagen ist dies bereits möglich.

Mit einer Leistung von 6 Megawatt können jährlich etwa 3.500 Haushalte mit Strom versorgt werden, was der Größe eines kleinen Dorfes entspricht. Die Vorschriften der Europäischen Union beschränken diese Projekte auf ein Maximum von 18 Megawatt für Windenergie und 6 Megawatt für Solarenergie.

Keine Begrenzung für Mieterstrom-Anlagen

Mieterstrom bezeichnet die Tatsache, dass Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern die Bewohner mit Ökostrom versorgen, der vor Ort im Gebäude selbst erzeugt wird. Dies erhöht die Attraktivität der Selbstversorgung mit Solarenergie und stellt einen bedeutenden Schritt nach vorn auf dem Weg zur Selbstversorgung von Haushalten und Unternehmen mit grüner Energie dar.

EEG-Umlage entfällt

Ab Juli 2022 müssen Verbraucher und Unternehmen nicht mehr die EEG-Umlage zahlen, mit der die Nutzung von Ökostrom gefördert werden soll. Es wird erwartet, dass die Stromversorger verpflichtet sein werden, die Entlastung in voller Höhe an ihre Kunden weiterzugeben. Herr Dürr äußerte sich besorgt über die Tatsache, dass die Pläne die Möglichkeit einer Wiedereinführung zu einem späteren Zeitpunkt vorsehen.

Was ist das Ziel des EEG-Osterpakets?

Bis 2030 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromerzeugung 80 Prozent betragen, bis 2035 sogar fast 100 Prozent. Die FDP äußerte sich sehr skeptisch über die Möglichkeit, das Ziel für 2035 zu erreichen. Sie erklärte, dass es besser wäre, ein realistischeres Ziel zu wählen und die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um sicherzustellen, dass das Ziel tatsächlich erreicht wird.

Es wird erwartet, dass die Stromversorger verpflichtet werden, den gesamten Entlastungsbetrag an ihre Kunden weiterzugeben. Verbraucher und Unternehmen müssen die EEG-Umlage ab dem 1. Juli nicht mehr über ihre Stromrechnung bezahlen. Die Umlage für die Förderung von Ökostrom wird zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Bundeshaushalt gezahlt werden. Laut Dürr beinhalten die Pläne die Möglichkeit, das Produkt zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzuführen.